Ich liebe das Tanzen und habe Salsa im Blut! Nachdem mich immer mehr Freunde darum baten, ihnen den Tanz beizubringen, gebe ich am Wochenende gern mal ein paar private Tanzstunden, natürlich kostenlos, um mein Talent an andere weiterzugeben.
Obwohl ich nicht aus Lateinamerika stamme, liebte ich die feurige Musik bereits in Kindertagen. Schon damals konnte ich meine Beine nie stillhalten, sondern tanzte durch die Wohnung, hüpfte und sprang und bat meine Eltern darum, mich in einen Tanzkurs zu stecken. So lernte ich bereits als Teenager alle wichtigen Salsa-Schritte kennen. Mit den jeweiligen Tanzpartnerinnen hatte ich ab und an auch mal kleine Flirts, da tanzende Männer bei Frauen wohl sehr gut ankommen. Wobei meine Erfolgschancen bei der Damenwelt sicher nicht nur an meinem Rhythmus im Blut, sondern auch an meinem guten Aussehen liegen. Denn auch, wenn ich kein Lateinamerikaner bin, bin ich dennoch sehr auf mein Äußeres bedacht, selbstbewusst und wohl etwas zu sehr selbstverliebt, was man als Tänzer aber in gewisser Weise auch sein muss. Umso dankbarer sollten meine Freunde sein, dass ich ihnen nun Salsa beibringe, was sich manchmal als sehr komplizierte Aufgabe herausstellt.
Denn nicht jeder, der tanzen will, kann es auch. Nur, wer Rhythmus im Blut hat und beim Tanzen eine Leidenschaft verspürt, ob nun beim Hopsen in der Disco, dem Folgen von Standard-Tanzschritten oder dem Ausüben von Standardtänzen oder lateinamerikanischen Tänzen, bringt das jeweilige Gefühl auch rüber. Tanzen ist eben mehr, als ein Bewegen mit den Beinen. Es ist eine Leidenschaft, ein Lebensgefühl und eine besondere Ausdrucksmöglichkeit. Vor allem Salsa ist lebendig, feurig, impulsiv und sehr ausdrucksstark. Man kann damit seine Leidenschaft darstellen, aus dem Alltag ausbrechen und seine Hüften zu rhythmischen Klängen kreisen lassen. Vielleicht können das ja irgendwann auch meine Freunde. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt ;-) „Tanzen ist Träumen mit den Beinen!“ (Herwig Mitteregger) – Ihr Robert!